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Donnerstag, 8. August 2002
Der Tag der in der Werkstatt fehlte

Gut. Jetzt hab ich es also gestanden, dass ich ein grundehrliches Kerlchen bin. Und deshalb muss ich Euch lieben Ameisen jetzt auch verraten, dass wir nicht die "ganze" vergangene Woche in der Werkstatt verbrachten.
Mein Bruderherz hat mir 2 Karten für die Mörbischer Seefestspiele vermacht, weil er selber in Kallmütz als Anas in "Jesus Christ Superstar" auf der Bühne stand. Also schnappte ich Genoveval und Roo und fuhr mit ihnen ins Burgenland.
Einige Impressionen vergönne ich Euch hiermit.

Abendstimmung
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Roo ist hungrig
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Schöne Architektur (find ich)
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Das spielen sie, und dort saßen wir - übrigens ganz tolle Plätze, gleich neben dem Regiepult!!! Danke Walter!
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Eine kleine Impression vom Bühnenbild (75.000 Glühlampen!!!)
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Und auch Roo war restlos begeistert - von der Csardasfürstin!!!
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Zu kritisieren steht mir nicht zu. Ich gebe zu, dass ich eine klitze kleine Schwäche habe, für die Musik rund um Strauß und Söhne, Lehar, Kalman. Als Musiker kann ich sagen, dass die Musik heikel zu musizieren ist und oft in keinem Verhältnis zum Libretto steht. Im Falle der Csardasfürstin steht nichts im Verhältnis zu nichts.
Flaches Libretto, flache Handlung, flache Musik - dafür können die Intendanten, Dirigenten, Choreographen, Regisseure natürlich nichts. Und sie haben sich auch nicht weiter davon beeindrucken lassen, dass das Libretto die unendliche Dekadenz kurz vor dem Ausbruch des 1. WK nicht transportieren kann.
Die Inszenierung war absolut witzig. Ich hab selten so gelacht. (Auch wenn das offensichtliche Augenzwinkern - von den hinter uns sitzenden, extra aus Bayreuth angereisten deutschen Nachbarn - in der Inszenierung - nicht wahrgenommen werden konnte.) Die Choreographien waren mutig - eine Menge Ballett galt es auf der Rieseen-Bühne zu koordinieren, gesangliche Leistungen sehr gut. Und für alle Schauspieler, ob Hauptrollen, Statisten, Chor oder Ballett die Tapferkeits-Medaille.
Auch wenn ich im Zuschauerraum nicht eine Gelse surren hörte, im Lichtkegel der Scheinwerfen unten auf der Bühne tummelten sich abermillionen von den Viechern.

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Der englische "Patient"

PSM: Sie waren also Augenzeugin des furchtbaren Dramas?
G: Ja! Es war fürchterlich! Sehen sie nur. Es wurden dem Engländer seine Gliedmaßen entfernt!

PSM: Sie haben recht, das ist ja wahrlich schrecklich!
G: Sie sagen es. Zum Glück konnte ich wichtige Beweismaterialen noch retten. Bitte, schauen sie sich diese schrecklichen Folterwerkzeuge an! Er wurde mit glühendem Draht gefoltert! Mit dem Hammer geschlagen. Ich bin immer noch ganz fassungslos!

PSM: Wie sie mir im Gespräch vor dem Interview anvertraut haben, mussten sie selbst...
G: Ja, stellen sie sich vor! Ich wurde gezwungen, selbst bei der Folter des Engländers mitzumachen. - Es war so furchtbar...
(G. schluchzt [Anm. der Red.])

PSM: Wie bekannt wurde, waren die Folterschärgen äußerst brutal, wie erlebten sie dies?
G: Brutal ist gar kein Ausdruck! Sie können ja weiter oben die Folterwerkzeuge sehen. Aber nicht dass sie glauben, dass sie irgeneine Rührung dabei zeigten, nein! Sie hatten sichtlich auch noch ihren Spaß daran.

G: Und dann, dann wurden dem Armen noch sämtliche Köperflüssigkeiten entzogen, es war so grauenhaft, wenn man nicht dabei war, kann man sich das gar nicht vorstellen!

G: Aber später, kurz vor der Vollendung dämmerte es mir schön langsam, warum mit solcher - ich habe gar keinen Ausdruck mehr dafür. Unten sehen Sie die Auftraggeberin. Als ich sie so zu Gesicht bekam wußte ich - sie muss sicher eine Vampeuse, oder ähnliches sein. Anders kann ich mir ihre Lust am Quälen nicht erklären.

PSM: Wir danken für das Interview und hoffen, Sie werden sich von den Strapazen der vergangenen Woche bald erholen.

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